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Direkt nach der OP

Bereits ein oder zwei Tag(e) nach der Operation erfolgt unter Anweisung von medizinischem Fachpersonal die Belastung des Gelenkes. Unter zu Hilfenahme von Gehstützen können direkt erste Gehversuche unternommen werden. Nach und nach gliedern sich weitere therapeutische Maßnahmen an und Sie erlernen das Gehen, Treppensteigen sowie das richtige Sitzen.

Rehabilitation
Nach rund 10 Tagen erfolgt die Entlassung aus der Klinik in eine Rehabilitationseinrichtung, die auf Patienten mit einem künstlichen Gelenkersatz spezialisiert sind. Ziel ist stufenweise die Vollbelastung des künstlichen Gelenks zu erreichen und die Patienten auf die normalen Tätigkeiten und Gewohnheiten in ihrem Alltag mit einem künstlichen Gelenk vorzubereiten.

Hier kann man je nach Intensität und Aufenthaltsart folgende Einrichtungen unterscheiden.

Stationär 
In speziell eingerichteten Zentren und unter Anweisung von Fachpersonal wird das Leben im Alltag mit einem künstlichen Hüftgelenk erlernt. Therapeutische Maßnahmen umfassen dabei neben dem Bewegungstraining auch der Einsatz von Hilfsmitteln wie Bewegungsschienen oder Bädertherapien. Der Vorteil liegt in der „Rund um die Uhr“ Betreuung durch die Schwestern und Pfleger. 

Teilstationär 
Der Patient nimmt an all den therapeutischen Maßnahmen wie bei einem stationären Aufenthalt teil. Mit dem Unterschied, dass er abends die Rehabilitationseinrichtung wieder verlässt um daheim zu übernachten. Vorteilhaft ist hier bspw. die Nähe des Wohnorts zu der Einrichtung, so dass längere Anfahrtswege erspart bleiben. 
 
Ambulant 
Die Rehabilitation erfolgt im überwiegenden Anteil im häuslichen Bereich durch die Betreuung von Fachpersonal und bspw. lokalen Orthopäden. Die Patienten können hier auch an therapeutischen Maßnahmen teilnehmen. Dies erfolgt in einem reduzierten Umfang und auch nicht unbedingt in Rehabilitationszentren.

Der Implantatepass
Gleich nach Ihrer Operation erhalten Sie einen Implantatepass, welchen Sie bspw. auf Flugreisen bei sich tragen sollten, da die Metalldedektoren auf Ihr neues Hüftgelenk ansprechen. Er weisst Sie als Implantaträger aus.

Er dient ferner darüber hinaus als Dokumentationsgrundlage für die implantatierten Gelenkkomponenten, da in den Pass die Implantataufkleber mit Artikel- und Chargennummern eingeklebt werden. Bewahren Sie den Pass an einem sicheren Ort auf.

Kontakt

Aesculap AG
Dominik Kühne
Am Aesculap-Platz
78532 Tuttlingen
Tel.: +49 (0) 7461 95-2653
Fax: +49 (0) 7461 95-2131

metha [at] aesculap [dot] de