Kurzschaft-endoprothetik
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Krankheitsbilder

Auswirkungen der folgenden Krankheitsbilder zeigen sich tagtäglich in der Bewegung, die meistens nur noch unter Schmerzen ausgeführt werden können. Parallel beobachtet man eine Reduzierung des Bewegungsumfangs. Vielmals treten die Schmerzen auch in der Nacht auf, so genannte Ruheschmerzen, welche das Leben einschränken.

Die bekannteste und am häufigsten vorkommende Krankheit am Hüftgelenk ist die Coxarthorse, die Arthrose des Hüftgelenks. Sie beschreibt den degenerativen Abbau des mit der Knorpelschicht überzogenen Hüftkopfes. Auf Grund der hohen Belastungen reduziert sich das Volumen der Knorpelschicht über die Jahrzehnte, bis hin zu regelrechten Abstufungen, welche einen Gelenkkontakt nahezu unmöglich machen.

Eine Femurkopfnekrose, ist durch eine Veränderung der Stoffwechsellage definiert, die das Absterben mangels reduzierter Durchblutung eines Teils des knöchernen Oberschenkelhalskopfes zur Folge hat. Ursächlich für diesen Prozess kann ein in der Vergangenheit liegendes Unfallereignis mit Auswirkungen auf das Hüftgelenk oder starker Alkoholkonsum sein. Doch auch angeborene Knochendeformitäten (=Dysplasien) sind eine Indikation für eine Hüftgelenksendoprothese.

Als letztes gilt es die Osteoporose zu erwähnen, eine typische Alterserkrankung die den schnellen Abbau der Knochensubstanz definiert. Sie kann dazu beitragen, dass in Folge eines Unfallereignisses und einem damit verbundenen Oberschenkelhalsbruch die Implantation einer Endoprothese notwendig ist.

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